Wichtig: Die im Rahmen unseres Luftfahrtprojekts gegebene Einführung über Modellhubschrauber erfolgt ausschließlich unter dem Blickwinkel des Einsteigers und Anfängers, die Darstellung und die Bewertung der Eigenschaften aus der Sicht eines durchschnittlichen Piloten für Koaxial-Helis. Geübte Piloten komplexerer Modelle würden teilweise natürlich zu anderen Ergebnissen kommen.  Falls bei einem Gerät negative Tendenzen beobachtet wurden, haben wir zumindest ein zweites Gerät aus einer anderen Quelle zur Absicherung beschafft. Absolutheitsansprüche stellen wir dennoch nicht......

Eigenschaften

Technische Daten

Zimmerflug: *

-

Typ:

Pitchgesteuert

Freiflug windstill: *

o

Rotordurchmesser:

30cm

Anfängereignung:

-

Gewicht:

86g

Umsteigereignung:

-

Motore:

WS-12-003/10-004

Flugdauer:

o

Akku:

3,7V   600mAh

Geräusch:

++

Empfänger:

RX-2613V

Funkreichweite:

++

Sender:

WK-2603 

Flybarless:

+

Walkera V120D03

Frequenz:

2,4 GHz

Motortemperatur:

+

Kanäle:

6

Akkuwechsel:

++

Der V120D03 ist ein V120D02 mit Heckmotor. Er fliegt als CP etwas besser als der kleinere V100D01, und ist auch nicht schwerer zu fliegen. Im Normalmodus ist er für "Normalpiloten" kaum fliegbar, im Balancermodus zeigt er ein etwas ungewöhnliches Flugverhalten. Ungeübte können ihn zwar schweben und auch bei geringer Geschwindigkeit vorsichtig fliegen, gibt man jedoch Gas, so ist er trotz gut funktionierendem flybarless System nicht ganz einfach beherrschbar.

Der V120D03 reagiert schnell und ist unter Mitwirkung des Dreiachsgyros auch bei leichtem, gleichmäßigen Wind noch fliegbar, leichte Turbulenzen erhöhen jedoch die Anforderungen an den Piloten ernorm. Er ist wie jeder CP beim Crash erheblich gefährdet, und daher für ungeübte Piloten weniger und für Anfänger keinesfalls zu empfehlen.

Reparaturen sind wegen des Miniformats eine Zumutung. Extrem gefährdet sind  die Rotorblätter und die filigranen Plastikkugeln an der Taumelscheibe. Da beide Motore brushless (ohne Bürsten) sind, ist  ein langes  Leben zu erwarten.

Vibrationen: *

+

Reparatur:

-

Spaßfaktor: *

++

Crashfestigkeit: *

- *
   * Eignung für wenig geübte Piloten!   * Für fortgeschrittene Piloten     * Bei absolut korrekter Justage    * Gashebel beim Crash auf Null !!    * Gemessen am Koax

 

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Wichtiger Hinweis vorab:  Dieser Hinweis betrifft  vermutlich alle Walkera flybarless-Systeme, und sollte unbedingt zur Kenntnis genommen werden, bevor man den Heli das erste Mal ausprobiert. Da sich der Stabilisierungsbereich der Elektronik an der Position der Taumelscheibe orientiert, die bei ausgeschalteter Stabilisierung und bei neutraler Trimmung eingenommen wird, muss die Taumelscheibe in diesem Zustand unbedingt horizontal stehen. Anderenfalls kann die Elektronik bei größeren Steuerausschlägen nicht mehr stabilisieren und die Stabilisierung fällt komplett aus, ohne Paddelstange bedeutet das: Gnadenloser Crash! Eine Beschreibung der mechanischen Grundeinstellung findet sich ganz unten!

Was folgt daraus? Bei allen Walkera flybarless Systemen sollte man unbedingt vor dem ersten Flug die Stabilisierung ausschalten (Dippschalter), und bei abgesteckten Motoren die horizontale Lage der Taumelscheibe bei neutraler Trimmung am Sender kontrollieren bzw. einstellen. Danach Stabilisierung wieder einschalten. Eine falsche Einstellung führt zu einem reduzierten Regelbereich der Stabilisierung und zum Crash.

Eine etwas unangenehme Eigenschaft der von uns ausprobierten Flybarless mit Heckmotor -so auch unseres V120D03- sollte auch gleich am Anfang zur Kenntnis genommen werden: Stellt man das Gas auf Null, so haben die Motore noch eine kurze Zeit Strom, das führt zu einem kurzen Nachlaufen unter Last. Ein ungeübter Pilot hat also keine Chance vor einem drohenden Crash rechtzeitig die Last vom Rotor zu nehmen, was beim V120D03 immer zu eigentlich teilweise unnötigen Schäden am Heli führt. Es reicht zum Beispiel schon wenn der Heli bei der Landung mal ganz leicht zur Seite kippt. Dieser Effekt scheint nur bei Helis mit Heckmotor aufzutreten. Ob das bei späteren Versionen geändert wird?

Flugverhalten: Eins gleich vorweg: V120D03/02 sind keine Anfänger-Helis. Ein Anfänger wird bei etwas Glück den Heli schon in den ersten Sekunden zerstören. Wer diesen Heli als anfängertauglich anbietet tut sich keinen Gefallen, enttäuschte Kunden werden es entsprechend honorieren. Durch die Paddellosigkeit und den 3-Achs Gyro zeigt der V120D03 ein etwas ungewöhnliches Flugverhalten. Man sollte sich also einige Akkuladungen an den Heli gewöhnen, bevor man richtig zur Sache geht. Die Stabilisierung gleicht primär die fehlende Paddelstange aus, sie zeigt darüber hinaus jedoch auch eine deutliche Wirkung bei Wind. Bei schwachem Wind (wo Helis wie der 4#3B keine Chance mehr hätte) ist der V120D03 noch steuerbar, die Anforderungen an den Piloten steigen aber deutlich, speziell bei Turbulenzen kann der Heli blitzartig sehr stark an Höhe verlieren und ist nur noch von sehr geübten Piloten beherrschbar. Der V120D03 lässt sich im Gegensatz zum CB100 willig beschleunigen und zeigt im Wesentlichen ein Verhalten wie man es von einem CP erwartet. Vorsicht ist bei mäßig geübten Piloten geboten weil der Heli ganz unauffällig und fast lautlos beträchtliche Geschwindigkeit erreichen kann, und dann beim Ziehen des Knüppels bei frisch geladenem Lipo sekundenschnell etliche Meter in die Höhe katapultiert wird. Beim Start ist Vorsicht geboten: Der V120D03 hat auf glattem Boden gelegentlich die Tendenz beim Hochfahren erst einmal ruckartig um die Hochachse zu drehen, und im ersten Moment etwas seitlich zu "schwimmen". Ist das überwunden, so hebt er bei guter Trimmung fast senkrecht nach oben ab und kommt in einen recht stabilen Schwebeflug. Bei der Landung ist Vorsicht geboten, weil auch bei Gas Null der Motor -wie auch bei einigen anderen Flybarless von Walkera- noch kurz mit Last nachläuft. Kippt der Heli um, so ist ein Schaden unvermeidlich. Bei Walkera gibt es daher extra für diesen Heli angepasst ein leichtes Trainingsgestell, das zumindest bei Start und Landung auf unebenem Boden Pflicht ist.

Das Laufgeräusch des V120D03 ist extrem angenehm und begeisternd gering, aus 3 Metern Entfernung ist fast nur noch ein leises Schnattern bei kräftigen Steuerimpulsen zu hören, die (fast) Lautlosigkeit macht einem sogar etwas beim Fliegen zu schaffen, da eine akustische Rückmeldung vom Heli fehlt. Dagegen ist zum Beispiel ein Blade mSR ein Radaubruder. Beim Fliegen hat man ständig  das Gefühl dass nur ein extremes Leichtgewicht am Knüppel hängt, und weniger geübte Piloten müssen vorsichtig trainieren, bis sie saubere Achten und Vollkreise sicher mit dem V120D03 fliegen können. Sehr entspannend ist das auch nicht gerade, weil bei jedem Crash doch ein erheblicher Schaden droht. Ob der Heli trotz nicht gerade überschäumender Leistung für Kunstflug taugt, haben wir nicht ausprobiert. Merkwürdig ist bei unserem Heli, dass der Motor auch unbelastet(!) bereits bei etwa 50% Gas die volle Drehzahl erreicht, alle Knüppelstellungen über 50% steuern den Heli also ausschließlich über Pitch, sehr merkwürdig, aber nach Aussage unseres Händlers gewollt. Unser V120D03 benötigt unbedingt sehr gute und voll geladenen 600mAh Lipos, bei schwächeren Akkus hat er die Tendenz gegen Ende der Flugzeit speziell bei gröberen Flugmanövern ruckartig um die Hochachse zu drehen, das ist dann für ungeübte Piloten sehr problematisch. Mit guten Akkus flog unser Heli problemlos ca. acht Minuten im Rundflug.

Das flybarless System scheint gut zu funktionieren, es hält die Achslagen bei Störungen durch leichten Wind stabil, und vermittelt (richtig eingestellt) ein "paddelähnliches" Fluggefühl. Man sollte aber nicht der Meinung verfallen dass die Dreiachsstabilisierung den V120 voll gegen Wind immunisiert, sie kann lediglich bei Windböen die Lage der Achsen stabilisieren. Eine Abdrift und Anheben/Durchsacken durch den Wind wird mangels Beschleunigungssensoren in der preiswerten Elektronik nicht verhindert, kann aber wegen der relativ guten Beweglichkeit des V120 von einem wirklich geübten Piloten weitgehend ausgesteuert werden.  Die etwas besseren Flugeigenschaften eines Blade mCPX erreicht der V120D03 nicht ganz. Zum Schluss noch ein Wort zur Tauglichkeit für versierte Kunstflug-Piloten: Ein Pilot der diesen Heli und auch die Version V120D02 mit Pitchheck im Kunstflug fliegt berichtete dass das Heck des D03 träger reagiert wie das des D02, und dass bei starken Änderungen des Drehmoments verbunden mit kräftigen Steuerbefehlen in Nick und Roll Drehungen um die Hochachse auftreten können, die nur schwer kontrollierbar sind. Für Kunstflug eignet sich der D02 also vermutlich besser. Die Stabilität des Hecks war bei unserem Exemplar des D03 gut, aber bei Lastwechseln und Turbulenzen nicht immer optimal.

Empfänger: Wichtig ist eine korrekte Einstellung der drei Gyros. Im Auslieferungszustand waren alle Potis in Mittelstellung. Diese Einstellung war weitgehend in Ordnung, muss allerdings dennoch nach einigen Akkuladungen zur Eingewöhnung an die individuellen Wünsche angepasst werden, was zu einem etwas besseren "Fluggefühl" beitragen kann. Die Regler für Nick und Rollgyro sowie für die Verzögerung der Stabilisierung machen den Heli je nach Einstellung stabiler oder beweglicher, bei extremen Einstellungen kann es zu schwer kontrollierbaren Flugzuständen kommen, also bei den Versuchen vorsichtig vorgehen! Wir haben für unser Gefühl alle  Regler in Mittelstellung belassen, und nur den Regler für Balance Delay etwas aus der Mittelposition nach rechts gedreht.

Noch etwas zur Wirkung der Regler: Die Regler für das Nick und Rollgyro arbeiten ähnlich wie die bekannte Einstellung der Heckempfindlichkeit bei einem AVCS-Gyro. Ganz links wird wenig stabilisiert, der Heli wird sehr beweglich und schwer fliegbar. Ganz rechts wird eventuell zu viel stabilisiert, der Heli beginnt eventuell sogar zu Schwingen. Der Stabi-Regler (Balance Delay) arbeitet in etwa wie ein Gewicht an der Paddelstange eines CP. Dreht man weiter nach rechts, so wird der Heli stärker stabilisiert, einfacher für Anfänger zu fliegen, aber auch träger und weniger reaktionsschnell bei Windböen. Auch hier kann es zu Schwingungen kommen. Der Regler für das Heck (soweit vorhanden) arbeitet wie gewohnt, bei der Einstellung des Heckgyros über den Sender sind normalerweise 50....0 steigende Empfindlichkeit im normalen Modus, und 50....100 steigende Empfindlichkeit im Headinglock (AVCS) Modus.

Blödsinn: Was in bestimmten Berichten über die Elektronik des 120D03/02 zu lesen ist, ist schon ein starkes Stück. Dort wird von einer Schalterstellung am Empfänger mit Headinglock auf der Taumelscheibe gesprochen, und von einer Stellung mit Balancer Unterstützung, die den Heli bei losgelassenen Steuerknüppeln von selbst wieder in die Normallage bringen soll. Tatsächlich ist es so: In einer Schalterstellung fliegt der Heli ohne Stabi in Nick und Roll, und ist selbst für Profi Piloten schwer kontrollierbar. Diese Schalterstellung ist eigentlich nur dafür vorgesehen um die Taumelscheibe bei neutraler Trimmung horizontal zu stellen, und damit den Stabilisierungsbereich der Elektronik zu kalibrieren. Nach der Kalibrierung schaltet man den Stabi wieder ein, nur in dieser zweiten Schalterstellung ist der Heli für "Normalpiloten" fliegbar. Dabei werden die Roll und Nickachse durch AVCS Gyros stabilisiert. Hauptaufgabe dieser Stabilisierung ist es auf die vom Piloten vorgegebenen Steuerimpulse so einzuwirken, dass eine "virtuelle Paddelstange" entsteht, damit der Heli leicht kontrollierbar bleibt. Ein angenehmer zusätzlicher Effekt ist die Tatsache, dass diese Stabilisierung auch einem ungewollten Verkippen der Roll und Nickachsen durch Wind entgegenwirkt. Eine Rückführung in die Normallage beim Loslassen der Steuerknüppel ist damit aber nicht gegeben. Die Beweglichkeit des Helis muss mit Hilfe der Potis am Empfänger (und nur dort) bei eingeschaltetem Stabi notfalls so weit erhöht werden, wie es für Kunstflug erforderlich ist. Von dem von Walkera für Kunstflug vorgeschlagenen Ausschalten der Stabilisierung raten wir zumindest dem "Normalpiloten" dringend ab, für echten 3D-Flug ist der Heli ohnehin weniger geeignet. In der Anleitung wird beim 120D02/03 mit 6-Kanal Sender eine spezielle Einstellung am Sender beschrieben, um die Taumelscheibe zu kalibrieren. Diese Einstellung ist nach unserer Erfahrung unnötig, wenn mit dem Dippschalter am Empfänger Balance ausgeschaltet wurde. Beim ebenfalls für D02/03 nutzbaren 8-Kanal Sender ist die senderseitige Einstellung überhaupt nicht vorgesehen, warum dann also beim 6-Kanal? Am Ende der Anleitung wird zwar beschrieben wie die Taumelscheibe horizontal gestellt wird, dort steht jedoch nicht dass das nur bei ausgeschaltetem Stabi geht, weil bei eingeschaltetem Stabi die Taumelscheibe wegen der angeschlossenen AVCS-Gyros für Nick und Roll "Kriechen" kann. Eventuell schreibt ja mal Jemand eine ordentliche deutsche Anleitung bei der das alles richtig beschrieben wird, die Hoffnung stirbt zuletzt.....

Es wird berichtet man könne den V120D02/03 wahlweise auch drehzahlgesteuert fliegen. Wir haben den entsprechenden Hinweis in der Anleitung zum 120D03 nicht gefunden, und halten es auch für unsinnig, einen CP mit symmetrischen Blättern drehzahlgesteuert zu fliegen. Auch im normalen Flugmodus ("Schwebeflug"-Modus) sollte der Heli so eingestellt sein, dass bereits relativ kurz nach dem Anlaufen des Rotors (spätestens beim Abheben) die volle Drehzahl erreicht wird, und dann beim weiteren "Gasgeben" konstant bleibt. Der Pitch war an unserem Exemplar so eingestellt, dass bei Vollgas die Drehzahl des Rotors wieder deutlich abfiel. Wer nun mit dem unübersichtlichen 6-Kanal Sender Probleme hat (und das sind nahezu 100 Prozent der weniger geübten Piloten und auch zumindest fast alle von uns kontaktierten Händler) hat nun erhebliche Mühe, diesen Mangel zu beseitigen. Der einzige Weg dieses Problem auf einfache Weise zu beseitigen ist die Wahl des 2801 Pro Senders, den Walkera ohnehin für Kunstflug propagiert. Dort ist dann eine richtige Pitchkurve und Gaskurve möglich, alle an anderen teuren Sendern vorhandenen Einstellungen können auch für den V120D03 genutzt werden. Da die Leistung des Helis für Kunstflug ohnehin sehr gering ist, muss wenigstens die Einstellung der Ptichwerte optimal erfolgen. Weiteres siehe unten.

Heckmotor ist natürlich wegen der einfachen Konstruktion des Helis für einen Trainer ein hervorragendes Konzept, das wir prinzipiell einem pitchgesteuerten Heck vorziehen. Nachteil ist aber die begrenzte Lebensdauer des Motors. Gelegentlich sollen angeblich Heckmotore an den kleinen Helis ausgefallen sein (wir haben das allerdings noch nie bei uns erlebt). Dennoch stellen wir vorbeugend den Gyro für das Heck möglichst schwach ein, um plötzliche hohe Steuerimpulse am Heck zu vermeiden. Lieber bewegt sich mal das Heck einen Zentimeter, als ein Ausfall des Heckmotors. Erforderlich ist das wohl beim bruschless Heckmotor kaum, kann aber auch nicht schaden.

Sender: Der 6-Kanal Sender von Walkera ist derart unübersichtlich, dass in Verbindung mit der ungenügenden Dokumentation kein mir bekannter Pilot es geschafft hat seinen Heli korrekt einzustellen, und keine deutsche Anleitung von mir gesichtet wurde, die die Funktion der Einstellung mit den beiden Drehreglern auch nur annähernd richtig und klar beschreibt. Wir  haben mehrer Tage gebraucht, um dieses Problem zu lösen (siehe unsere Berichte über den 1#B und den HM59D). Erfreulich ist die Tatsache dass der Wk 2603 der erste 6-Kanal Sender von Walkera mit hoher Sendeleistung zu sein scheint. Das widerspricht zwar der Angabe auf der Walkera-Homepage, wurde aber von uns eindeutig an unserem Exemplar gemessen, es war sogar stärker als unsere 2801 Pro Sender und erreicht die in Deutschland zugelassenen 100mW vermutlich sehr genau. An der krass mangelnden Benutzerfreundlichkeit bei Einstellungen ändert das aber leider Nichts. Wir empfehlen den Heli mit 2801 Pro zu kaufen, dieser Sender ist vergleichsweise einfach zu bedienen, funktioniert mit allen Walkera Modellen und jedem anderen Heli. Erst haben wir den 2801 in der 6-Kanal Emulation verwendet (dabei wird als Taumelscheiben-Typ korrekt "3 Servos 120 Grad " eingestellt, und nach Änderung einiger Werte bei REVERS, PIT,PLT flog der Heli einwandfrei. Eine Einstellung im richtigen 8-Kanal Modus scheiterte zunächst komplett. Erst durch Zufall kamen wir darauf, dass es ein Datenblatt zur Einstellung bei Walkera (China) im Internet gibt. Da muss der Taumelscheiben-Typ auf "1 Servo Normal" gestellt werden, wirklich ein Witz, denn der Heli hat eine 120 Grad Taumelscheibe! Aber dann stehen alle Funktionen wie Gaskurve, Pitchkurve voll zur Verfügung, ein großer Vorteil! Walkera empfiehlt: Bei REVERS alle Funktionen auf Normal, Gaskurve für Normalflug 0/25/50/75/100 und Pitchkurve 35/41/50/62/75. Von diesen Werten ausgehend kann sich dann Jeder den Heli individuell exakt anpassen. Wir haben die Pitchkurve geändert 55/60/65/70/75, und sonst keine Änderungen vorgenommen, also kein EXPO eingestellt. Die Gyroempfindlichkeit haben wir wie von Walkera vorgeschlagen auf 20/80 gestellt, und fliegen  mit den 80% in Headinglock, die 20% haben wir nicht ausprobiert.

Technik: Die Teile des V120D03 sind bis auf alle Teile die das Heck betreffen und die Elektronik baugleich mit denen des V120D02, die Hauptrotorblätter sind sehr weich (wie Schaumstoff) was bei der erheblichen Crashgefahr auch unbedingt erforderlich ist. So brechen die Blätter bei jedem kleinsten Vorfall sofort, und verhindern dadurch, dass zusätzlich auch jedes Mal das Hauptzahnrad dran glauben muss. Durch den Wegfall der Paddelstange stieg der Wirkungsgrad des Helis, dennoch erreicht der Heli nicht die lange Flugzeit des V100D01. Die Drehzahl des Hauptrotors ist mit fast 4000 Touren nochmal  höher als die des V100D01, der sich mit etwa 3300 Touren beim Abheben begnügt. Die Reparatur kann unangenehm werden, zum Wechsel des Hauptzahnrads muss der Unterbau entfernt werden, die winzigen Schrauben können ausreißen. Die Taumelscheibe ist leider auch nicht so einfach gestaltet wie beim V100D01, und die kleinen Plastikkugeln der Anlenkung brechen gerne ab, was eine neue Taumelscheibe erforderlich macht. Positiv ist, dass der Heli mit einem kleinen und relativ ungefährlichen einzelligen Lipo auskommt, der allerdings volle 600mAh und beste Qualität haben muss. Das Laufgeräusch des 03 fand ich sehr angenehm leise, jüngere Personen reklamieren jedoch ein unangenehmes hohes Pfeifen, das ich nicht mehr hören kann. Eventuell sollte man mal ein winziges Tröpfchen dünnes, nicht verharzendes Öl in die Hauptlager einbringen. Hat man das Pech dass sich der  Spurlauf der  Blätter nur geringfügig unterscheidet, so ist eine Korrektur kaum möglich. Die Kugelpfannen an den Gestängen können nur von einer Seite her auf die Kugeln aufgesteckt werden, eine Korrektur der Gestängelänge ist daher nur in vollen Umdrehungen möglich, für die Korrektur geringer Abweichungen ist das zu viel.

Crashfestigkeit: Der V120D03 ist leider nicht so unzerstörbar wie man es von einem Heli dieser Größe erwarten würde. Extrem gefährdet sind die Blätter des Hauptrotors, aber auch schwerer zu wechselnde Teile wie die Taumelscheibe. Dennoch ist die Crashfestigkeit im Vergleich zu einem großen CP deutlich höher, sie bleibt aber erheblich geringer als bei einem vergleichbaren FP, Beispiel sei der V100D01. Die Reparatur des Helis ist wegen der  kleinen Abmessungen unangenehm, Einziehen und Verlöten eines Heckrotorkabels in ein neues Heckrohr ist für ungeübte Löter nur schwer zu bewältigen. Bei drohendem Crash sollte man unbedingt das Gas rechtzeitig voll auf Null setzen, weil der Rotor einige Zeit zum Auslaufen benötigt, trotzdem steigt die Gefahr einer Beschädigung durch das lange Nachlaufen erheblich. Wir sind mäßig geübte Piloten, die einen T-Rex 450 Pro ohne Probleme im Rundflug bewegen können, beim etwas unvorsichtigen und forcierten Testen im engen Zimmer haben wir den V100D01 etwa 15mal sehr hart "gelandet", dabei gab es zwei Beschädigungen, den V120D03 haben wir nur 5mal immer nur sehr leicht "misshandelt", dabei gab es mit 5 Schäden volle Punktzahl, und Ersatzteile sind überall ausverkauft, eine Tatsache die uns nicht wirklich wundert, und die den Test unseres Exemplars vorübergehend auf Eis gelegt hatte......

 

Fazit: Die original Anleitung zum Heli ist in unseren Augen ungenügend und mangelhaft. Bleibt zu hoffen dass die deutschen Händler ihrer Pflicht nachkommen und eine ordentliche Anleitung erstellen. Dass es Walkera gelungen ist einen so kleinen CP-Heli ohne Paddel sogar relativ ruhig und ordentlich zum Fliegen zu bringen ist schon erstaunlich. Allemal ein sehr interessanter Heli, für Anfänger aber nicht, und für Umsteiger vom Koax ebenfalls kaum geeignet. Auch versierte Piloten wären gut beraten, die ersten Akkuladungen vorsichtig zu absolvieren. Mäßig geübte Piloten haben eine Chance, diesem Personenkreis wäre zu raten nach den relativ einfachen ersten Schwebeflug-Übungen das wesentlich problematischere Kurvenfliegen nicht im Zimmer sondern im Freien über einem weichen Rasen bei (fast) Windstille zu üben. Was den Vergleich zum V100D01 angeht: Beide Helis sind nicht ganz einfach zu fliegen, der V120D03 hat als CP das etwas bessere Flugverhalten, und die Stabilisierung verursacht weniger Unruhe als beim V100D01. Die Chrashfestigkeit beim V120D03 ist jedoch so gering, dass er nicht wirklich für wenig geübte Piloten geeignet ist. Wenn Diese also einen richtigen Heli ohne Kunstflugambitionen mit ordentlichem Flugverhalten im Miniformat fliegen wollen, sind sie mit dem V100D01 besser bedient. Piloten die den V100D01 fliegen können, kommen  auch sofort mit einem wesentlich einfacher zu beherrschenden 450er CP klar, das gilt natürlich erst recht für den V120D03. Unser V120D03 kam entgegen der sonstigen Gepflogenheit nicht ganz flugfertig aus der Schachtel (loser Klemmring auf der Rotorwelle, falsche Trimmung, falscher Maximalpitch). Auch war der Hauptmotor so montiert, dass die nach oben herausgeführten Anschlüsse die Haube extrem schief zur Seite drückten (sehr hässlich), durch Umdrehen des Motors um 180 Grad konnte das behoben werden. Aber dennoch wieder mal keine Spur von "China-Schrott", sondern ein netter kleiner Heli. Die V120-Serie von Walkera steht natürlich im direkten Wettbewerb mit dem 2011 brandneuen E-Flite Blade mCPX, ein sehr interessanter Heli dessen Flugeigenschaften die des V120D03 zumindest geringfügig übertreffen.

 

Was bleibt für ein Eindruck? Ein schöner Heli für geübte Piloten, Anfänger können damit Nichts anfangen. Umsteigern wäre der Heli nur dann bedingt zu empfehlen, wenn er weniger crashanfällig wäre. Profis sollten vermutlich für Kunstflug lieber den V120D02 oder den Blade mCPX wählen. Geübte Piloten die in den einfachen Kunstflug einsteigen wollen können den V120D03 eventuell nutzen, bei den unvermeidlichen Crashs geht vermutlich weniger kaputt als bei einem T-Rex 450. Für geübte Piloten ist der V120D03 ein geeigneter CP-Trainer im Winter auf engem Raum, und eine nette Abwechslung bei gutem Wetter im Freien. Ungeübte Piloten: Finger weg!

 

Mechanische Grundeinstellung der Taumelscheibe: >>>> Unbedingt zuerst die Motore abstecken!<<<<< Wenn der Stabi (Balance) mit Dippschalter am Empfänger ausgeschaltet ist, sollten bei initialisiertem System und neutraler Trimmung am Sender die Arme der Servos wenigsten ungefähr senkrecht zu den Gestängen stehen. Ist das nicht der Fall, muss der Arm von Servo gelöst und verdreht werden. Danach stellt man die Länge der Gestänge von den Servos zur Taumelscheibe so ein, dass die Ebene der Taumelscheibe von der Seite und von Hinten gesehen senkrecht zu der Rotorwelle steht. Von hinten gesehen darf (sollte) die Taumelscheibe dabei auch minimal nach rechts unten stehen (leichte Rechtstrimmung zum Ausgleich des Heckrotorschubs). Es sollte dann im Kunstflugmodus ("idle up" am Sender einstellen) bei Mittelstellung des Gasknüppels der Pitch am Rotor Null sein. Das ist leicht zu kontrollieren, man dreht die ausreichend fest sitzenden gestreckten Rotorblätter in den Blatthaltern um 90 Grad rechts herum bis sie senkrecht zur Blattlagerwelle stehen. Von der Seite gesehen sollten dann die Rotorblätter eine durchgehende gerade Linie senkrecht zur Rotorachse bilden (das bedeutet dann Pitch Null). Ist das nicht der Fall, so verändert man die Länge der oberen Gestänge bis es passt. Hat man die Klemmung der Rotorblätter in den Blattgriffen zum Test verstärkt, so kann man sie nun wieder lockern (die Blätter sollten gerade noch von selbst bei Schräglage des Helis nach unten klappen). Danach korrigiert man bei immer noch ausgeschaltetem Stabi die Länge der oberen Gestänge so, dass der Spurlauf der Rotorblätter stimmt. Dazu Hauptmotor anstecken, laufenden Rotor von der Seite anschauen und feststellen ob beide Blätter in derselben Ebene laufen, sonst korrigieren. Man kontrolliert dabei auch gleich, ob die Taumelscheibe auch bei laufendem Rotor die zuvor eingestellte korrekte Lage beibehält. Die prinzipielle Einstellung der Taumelscheibe zeigt die Abbildung links am Beispiel des V200D02.

Der Heli muss nun bei neutraler Trimmung am Sender (Stabi natürlich zuvor einschalten) sauber schweben. Es sollten keine stärkeren Trimmkorrekturen erforderlich sein, weil sonst der Stabi nicht richtig arbeitet. Kleine Korrekturen sind aber erlaubt. Ist eine große Korrektur erforderlich, so ist das ein Zeichen für einen defekten Heli oder einen falschen Schwerpunkt. Man dreht die gestreckten Rotorblätter quer zum Heli (flugfertig mit Akku und Haube), und hebt den Heli an den Blattgriffen so an, dass er sich noch leicht drehen kann. Kippt er dann nach vorne oder hinten, so stimmt der Schwerpunkt nicht, und muss (Akkuposition) korrigiert werden. Ein ganz leicht abweichender Schwerpunkt ist aber kein Problem.

Wenn der Heli mit eingeschaltetem Stabi mit mäßiger Drehzahl läuft, sollte die Taumelscheibe senkrecht zur Rotorachse stehen (bzw. von hinten gesehen minimal nach rechts unten), wenn man den Heli leicht in eine Richtung kippt, sollte die Taumelscheibe ganz grob gesehen waagerecht zum Boden bleiben. Ist aber schwer zu kontrollieren, da bei eingeschaltetem Stabi die Taumelscheibe verzögert reagiert und auch "kriecht". Manchmal hilft es, den Regler Balance Delay (so vorhanden) zum Test vorübergehend ganz nach links zu drehen.

Wichtig: Bei den Walkera flybarless Systemen darf die Trimmung normalerweise nicht an den Trimmhebeln des Senders erfolgen, sondern durch die Änderung der Gestängelängen von den Servos zur Taumelscheibe. Eine leichte Trimmung am Sender ist jedoch unproblematisch. Sollte das Probleme geben, so liegt ein Defekt am Heli vor, oder der Schwerpunkt liegt grob falsch.

 

Da in der Anleitung zum Heli von Walkera einige Einstellungen schlichtweg "vergessen" wurden oder nicht so gut beschrieben wurden, hier noch ein Nachtrag zur Einstellung des Helis mit dem 2602 Sender.

Expo-Einstellung am Sender 2602: Man kontrolliert die Stellung des Flugwahlschalters (Normalflug). Dann drückt man ENTER, bis die Anzeige des Stick Modes oben rechts blinkt, und wählt mit UP/DN den gewünschten Menüpunkt EXP. Dann schaltet man mit der R-Taste das blinkende OFF auf ein blinkendes ON, und nimmt die gewünschte Einstellung zwischen 40% und 50% rechten Drehregler vor, und bestätigt mit ENTER (50% wäre lineare Reaktion der Servos). Man schaltet mit der L-Taste das blinkende ON auf ein blinkendes OFF, und bestätigt erneut mit ENTER. Man kann nun weitere Menüpunkte mit UP/DN aufrufen, oder mit EXT den Einstellmodus verlassen. Der linke Drehregler hat bei dieser Einstellung vermutlich keine Funktion, Stellung egal. Bei den Einstellungen ist zu beachten, dass die Skala der Drehknöpfe von links nach rechts zählt, bei der Expo-Einstellung sind 50% also linear, und zum Beispiel 45% eine weniger stark negative Einstellung als 40%. Bei unserem Exemplar haben wir die Ruder neutral gelassen, also 50% eingestellt.

Gyro-Einstellung am Sender 2602: Man kontrolliert die Stellung des Flugwahlschalters (Normalflug). Dann drückt man ENTER, bis die Anzeige des Stick Modes oben rechts blinkt, und wählt mit UP/DN den gewünschten Menüpunkt GYRO. Dann schaltet man mit der R-Taste das blinkende OFF auf ein blinkendes ON, und nimmt die gewünschte Einstellung von 70-75% am linken Drehregler vor, und bestätigt mit ENTER. Man schaltet mit der L-Taste das blinkende ON auf ein blinkendes OFF, und bestätigt erneut mit ENTER. Man kann nun weitere Menüpunkte mit UP/DN aufrufen, oder mit EXT den Einstellmodus verlassen. Der rechte Drehregler hat bei dieser Einstellung vermutlich keine Funktion, Stellung egal.

Hinweis: Der Gyro am V120D03 hat einen Normalmodus und einen "Heading-Lock"-Modus. Der Bereich der Gyroempfindlichkeit ist aufgeteilt in zwei Bereiche 49....0% und 51....100%, wobei der obere Bereich für Heading Lock gilt, und der untere Bereich für normale Kreiseleinstellung. Die Wirkung des Kreisels steigt  dabei von 50% ausgehend nach oben (Heading Lock) bzw. von 50% ausgehend nach unten (Normal). In diesem Fall sollte man etwa 70-75%% einstellen, das ist eine etwas höhere Empfindlichkeit im Heading Lock Modus. Man hält den Heli mit abgestecktem Hauptmotor über den Kopf, und dreht ihn zügig nach links. Im Normalmodus nimmt dann die Drehzahl des Heckrotors während der Bewegung zu, und fällt am Ende der Bewegung auf die alte Drehzahl zurück. Bei Heading Lock bleibt die Drehzahl am Ende der Bewegung hoch, und geht erst zurück wenn man den Heli von Hand exakt in die Ausgangsrichtung zurückdreht.

Normal V120D03

mit Sender 2602

Drehknopf links: Bereich

0 bis 100%    (Mitte: 50)

Drehknopf rechts: Bereich

0 bis 100 %  (Mitte: 50)

Menü: EXP

Nicht belegt

Ruder - EXPO

Stellung: 50% (neutral)

Menü: PLT PIT

Neg. Maximal - Pitch 40%

Pos. Maximal - Pitch 23%

Menü: GYRO

Gyroempfindlichkeit

Stellung: 70 - 75%

Nicht belegt

Pitcheinstellung für Normalflug Sender 2602: Will man lediglich am Sender vorgegebene Prozentwerte mit den Reglern einstellen, so macht man das bei ausgeschaltetem Heli. Will man Einstellungen "live" bei eingeschaltetem Heli vornehmen, bei denen ein Motor anlaufen könnte (hier zum Beispiel Pitch-Einstellungen), so steckt man unbedingt zuvor beide Motore ab. Lässt man den Heckmotor angesteckt (aus Faulheit oder bei der Einstellung des Gyros sinnvoll), So muss man den Heli gegen seitliches Wegdrehen durch den anlaufenden Heckrotor sichern.

Man schaltet den Flugwahlschalter oben rechts am Sender vom Körper weg auf "Normalflug". Nun drückt man ENTER, bis die Anzeige des Stick Modes oben rechts blinkt, und wählt mit UP/DN den gewünschten Menüpunk PLT PIT. Dann schaltet man mit der R-Taste das blinkende OFF auf ein blinkendes ON, und nimmt die gewünschte Einstellung beider Drehregler auf den Wert obiger Tabelle vor, und bestätigt mit ENTER. Man schaltet mit der L-Taste das blinkende ON auf ein blinkendes OFF, und bestätigt erneut mit ENTER. Man kann nun weitere Menüpunkte mit UP/DN aufrufen, oder mit EXT den Einstellmodus verlassen.  

Ob  die Pitcheinstellung ungefähr stimmt, kann man auch bei hochgehaltenem Heli prüfen, bei Knüppelmitte sollte sich der Heli gerade von selbst tragen, bei Vollgas sollte dann ein deutlicher Zug nach oben spürbar sein (Vorsicht, Heli sehr gut festhalten). Bei schnellem Wegnehmen des Gases, sollte der auslaufende Rotor einen leicht spürbaren Zug nach unten entwickeln (geringer Negativpitch) der Heli klebt dann am Boden, und kippt nach der Landung nicht so leicht um.

Sollte die Einstellung (sie ist sehr von der mechanischen Grundeinstellung des Helis abhängig) nicht stimmen, so ändert man die Prozentwerte an den Reglern. Erhöht /verringerst man den Wert am linken Regler, so wird der Heli weniger/stärker beim Gaswegnehmen nach unten gedrückt (negativer Pitch). Erhöht /verringerst man den Wert am rechten Regler, so wird der Heli stärker/weniger bei Vollgas nach oben ziehen (positiver Pitch).

Dual Rate Schalter am Sender: Der Schalter neben dem rechten Drehknopf steht normal vom Körper weg. Schaltet man ihn zum Körper hin, so wird die Empfindlichkeit der Ruder am Heli extrem verringert. Diese Einstellung ist nur dann sinnvoll, wenn der Heli auf extremen Ruderausschläge für Kunstflug eingestellt ist, und der Pilot auch mal gemütlich fliegen will. Bei unserer ohnehin gemütlichen Einstellung bleibt der Schalter in der Position vom Körper weg, sonst reagiert der Heli zu wenig auf die Ruder.